Literatur - Farsaie

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"Das Ziel der Integration ist, und das macht diesen Roman so überraschend, eben nicht die überstrapazierte Disziplinarkultur der Hausmeister und Bürohengste, sondern genau jenes alternative Individualistentum, das zum Deutschtum eine leicht larmoyante Distanz einhält."Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Eines Dienstags beschloss meine Mutter Deutsche zu werden

Klappentext:

"Ich möchte aber, dass die Deutschen auch mit meiner Kultur vertraut werden", sagte meine Mutter. "Also ein Kulturaustausch von unten…!" Mit solchem Kulturaustausch war ich bestens vertraut. In der Schule waren Fatma und ich die Vertreterinnen der arabischen und islamischen Welt. Jedes Mal, wenn Rechtsradikale da und dort Häuser von "Ausländern" in Brand setzten … planten die Lehrer Aktionen, durch die sie den "ausländischen" Minderheiten ihre Unterstützung zeigen … wollten. Fatma hatte es am einfachsten. Sie brachte ihr aus dem Libanon importiertes Bauchtanzkleid aus Spitze mit, briet zwei bis drei Pfannen Falafel und trat auf der Bühne des Schulsaals zu spezieller Bauchtanzmusik auf. Fatma tanzte dann mit rollenden Augen und kreisendem Nabel zwei oder drei Lieder herunter, begleitet vom stürmischen Beifall und Jubel des begeisterten Publikums."

 

Textauszug:

"Was ist eigentlich deutsche Lebensart? Je mehr sich Sima um ihre Deutschwerdung bemüht, desto verwirrter ist sie. Doch dann lernt sie Herbert, den alleinstehenden Nachbar mit einem Faible für Friedhöfe und Brahms kennen. Aus Protest gegen Simas neue deutsche Lebensweise wendet sich ihr Gatte Abbas islamischer Mystik zu. Mittendrin versucht Tochter Roya den Familienfrieden wiederzustellen und fast allen entgeht, dass Sohn Reza bei seinem Freund Kai nicht nur Chemie lernt."

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